Ja wir sind schon wieder unterwegs. Wir hatten noch eine Woche Urlaub und überlegten uns wohin es gehen könnte. München, Stuttgart, Südtirol, Salzburg oder Berlin? Am schluss wurde es Endlich wieder einmal London. Es sind schon ein paar Jahre her als wir in die Hauptstadt England geflogen sind. Wir fanden günstige Flüge und suchten uns ein schönes Hotel, wir bleiben doch 5 Tage und da will man es auch schön und bequem haben.
Da wir schon länger nicht mehr die ganz frühen Flüge nehmen flogen wir pünktlich um 12 Uhr mittags los und landeten 90 Minuten später am City Airport London. Wir mögen den kleinen Flughafen, es ist kein gehetz und überschaubar. Das Hotel hatten wir im Stadtteil Stratford, ganz in der Nähe vom Olympia Stadion und vom Olympischen Dorf. Die DLR brachte uns in 15 Minuten zum grossen Bahnhof und ein kleiner Fussmarsch später waren wir schon im Hotel. Unser Zimmer war bereit und so konnten wir das Gepäck deponieren und machten uns auf den Weg zum Bahnhof und kauften erstmal die Oyster Card, welche man mit einem x beliebigen Betrag aufladen kann. Man kann so viel fahren wie mal will, es kostet nie mehr als der Tageshöchstsatz von 8.9£
Wir stiegen am Piccadilly Circus aus und genossen endlich wieder hier zu sein. Wir schlenderten umher, staunten wie es doch ein wenig anders aussah als wir es noch in erinnerung hatten. Es gab viele Geschäfte welche neu waren, vermutlich nachwehen von Convid.
Langsam kam der Hunger und wir hatten Lust auf die griechische Küche und das ist hier relativ einfach, es gibt unzählige sehr gute griechische Restaurants. Wir fuhren zum Covent Garden und liessen es uns schmecken. Obwol London, Touri Stadt, wir bezahlten 60 Franken und bestellten insgesamt 10 verschiedene Köstlichkeiten, dazu Getränke und Dessert.
Covent Garden ein Bezirk von Greater London nördlich der Themse. Der Bezirk ist ein beliebtes Vergnügungs- und Kulturviertel mit Pubs, Restaurants, Theatern, Kunstgewerbe- und Antiquitätenläden. Berühmt ist das Königliche Opernhau im Norden des Bezirks. Im Zentrum befindet sich die Covent Garden Piazza zwischen der Pfarrkirche St. Pauls und der Markthalle des ehemaligen Gemüsemarkts von Covent Garden mit markanter gusseiserner Dachkonstruktion aus der Frühzeit der Industriearchitektur. Die Piazza bildet eine beliebte Bühne für Straßenkünstler.
Nach dem Essen gingen wir zurück zum Hotel, mit 1 mal Umsteigen dauerte es 30 Minuten. Obwohl 19 Uhr und Sonntag Abend waren extrem viele Leute unterwegs und dementsprechend die Ubahnen sehr voll. Aber einem älteren Herrn wir gerne ein Sitzplatz angeboten. Es regnete ein wenig, aber das Hotel istnicht weit weg von der Ubahn Station Stratford.
Wir mussten heute die Uhr zweimal umd je 1 Stunde nach hinten stellen, dementsprechend waren wir um 20 Uhr fast schon Bettreif. Ein bischen lesen und schon war das Licht aus. Wir freuen uns jetzt schon auf das englische Frühstück 😀
Wir haben ein sehr bequemes Bett und dementsprechend haben wir auch sehr gut geschlafen, auf wenn wir um 6 uhr schon wach waren. Die ultramoderne Dusche, welche auf Knopfdruck die Regendusche aktivierte, machte das wach werden zur Freude.
Das Frühstücksbuffet liess keine Wünsche offen. Rührei, weisse Bohnen, knuspriger Speck, Hash Browns, gedämpfte Tomate, dazu diverse Eierspeisen, welche der Koch frisch zubereitete, diverse Müsli, Backwaren, Käse und Wurstwaren – der Start in den Tag konnte nicht besser beginnen.
Der Himmel war blau, die Sonne gelb – also raus ins Vergnügen. Wir fuhren mit der Elisabeth Line, welche erst 2022 eröffnet wurde und so mit die jüngste aller U-Bahn Linien ist. Man bedenke, seit 1863 fährt in London die U-Bahn. Die Elisabeth Line ist eine schnelle Verbindung zwischen West und Ost London. Die grösseren Züge befördern doppelt soviele Passagiere wie die alten Züge und die neuen Züge sind viel leiser als die Alten.
Wir fuhren bis zur Liverpool Street und gingen noch ein paar Minuten zu Fuss zum Horizon 22. Der beeindruckende Aussichtspunkt Horizon 22 befindet sich im 58. Stock des Gebäudes 22 Bishopsgate und ragt weit über die Stadt hinaus. 22 Bishopsgate ist zwar nur das zweithöchste Gebäude der Stadt nach dem Shard, aber es bietet einen atemberaubenden Panoramablick. In nur 41 Sekunden brachte uns der Superschnell Lift zur Aufsichtsplatform, welche auf 254m liegt. Das ganze Gebäude ist 278m hoch.
So schön die Sonne auch ist, aber zum Fotografieren war es eine Katastrophale, starkes Gegenlicht verunmöglichten einigermassen gut Fotos, dazu kam, dass die Fenster stark reflektierten. Schade, aber man kann nicht alles nach dem Sonnenstand planen, das haben wir am Nachmittag auch wieder gemerkt.
Es war nach 11 Uhr, als wir wieder aus dem Gebäude kamen. Als nächstes standen zwei Märkte auf dem Plan, welche gut zu Fuss erreichen waren. Der erste war die Leadenhall Markthalle, ein überdachter Markt mit Pubs und Restaurants. Besonders die Architektur und die Atmosphäre durch einfallendes Licht gefiell uns sehr gut. Das Gebäude steht seit 1972 unter Denkmalschutz und ist Harry Potter Fans ein Begriff. Szenen in der Winkelgasse im ersten Film Harry Potter und der Stein der Weisen wurde hier aufgenommen. Ok, wusste ich nicht, aber es erklärt, dass hier für viele „Reisegruppen“ eine Art Treffpunkt war.
Auf dem Weg zur zweiten Markthalle, machten wir eine kurze Pause und teilten uns ein frisches zubereitetes Brisket Sandwich mit Salat. Kurze Zeit später erreichten wir den Old Spitalfields Market, welcher einer der ältesten Märkte in London ist. An Sonntagen tummeln sich in der Markthalle gut gerne über 20‘000 Leute.
Der Old Spitalfields Market ist sieben Tage lang die Woche geöffnet. Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr. Allerdings öffnen die meisten Essensstände erst ab 11 Uhr und schließen, wenn die Ware vergriffen ist. Vor allem am Wochenende empfiehlt sich ein Besuch am späten Vormittag gegen 11 bis 13 Uhr. Danach wirds richtig voll.
Eine Besonderheit des Old Spitalfields Market ist hauptsächlich, dass verschiedenste Dinge dort zum Verkauf angeboten werden: An erster Stelle stehen natürlich allerlei kulinarische Köstlichkeiten, frisch vor Ihren Augen zubereitet. Es besteht die Möglichkeit in einem Restaurant gemütlich zu dinieren, oder aber einen Snack in einem der zahlreichen Imbisse einzunehmen. Je nachdem, wie viel Zeit und Hunger Sie mitgebracht haben. Kaffee Liebhaber kommen auf diesem Markt natürlich auch auf ihre Kosten, es gibt viele Cafés, die die leckersten Variationen von Kaffee auf der Speisekarte führen. Weiterhin gibt auf dem Old Spitalfields Market Flohmarkt-Artikel, neue, auch antike Waren, Bücher, Teppiche, Keramik, Lampen, Kleidung, Spielsachen für die Kleinsten, Kunstgegenstände und vieles mehr. Es ist also definitiv für alle etwas dabei, was das individuelle Herz begehrt. Die Güter sind zum größten Teil erschwinglich, was für Londoner Verhältnisse nicht immer sicher ist. Hier fühlen sich Menschen jeden Alters pudelwohl, da die Sinne von jedem hier berührt werden. Zu den Stoßzeiten, bzw. zur Mittagszeit ist auf dem Old Spitalfields Market oft die Hölle los. Die Geschäftsleute der umliegenden Firmen gehen zur Mittagszeit auch gerne zum Market, um dort ihr Mittagessen einzunehmen. So lässt sich die Mittagspause einfach gut verbringen. Der Old Spitalfields Market ist für jeden Urlauber in London ein absolutes Muss, denn dieser Markt gibt Aufschluss über die Londoner Kultur im Allgemeinen. Londons Bewohner flanieren hier ebenfalls gerne zu jeder Tageszeit und genießen die besondere Atmosphäre.
Auch hier probierten wir diverses, unter anderem das Vietnamesiche Banh Mi. Ein Banh Mi ist ein vietnamesisches Sandwich, das aus einem knusprigen Baguette besteht, das französische Wurzeln hat und eine Mischung aus mariniertem Fleisch (oft Schweine- oder Chicken), eingelegtem Gemüse, frischen Kräutern wie Koriander und verschiedenen Saucen enthält. Die Zubereitung ist eine Kombination aus vietnamesischer und französischer Küche und das Ergebnis ist ein Gericht, das süße, salzige, saure und scharfe Aromen vereint. Ich wollte eigentlich ein Foto machen, aber der Hunger war grösser als der drang ein Foto zu machen.
Es war schönstes Wetter, daher gingen wir nach der Mittagspause raus an die frische Luft, nahmen die U-Bahn und fuhren zur Westminster, genauer gesagt da, wo das House of Parliament steht. Aber leider auch hier war die Sonne nicht unser Freund und verunmöglichte anständige Fotos zu machen. Schade, aber man nimmt es gelassen hin. Wir überquerten die Westminster Bridge und liefen Richtung London Eye. Wir waren nicht die einzigen Leute, es war fast kein Durchkommen auf der Brücke. Am Ende der Brücke liefen wir ein Stück der Themse entlang und fanden The National Covid Memorial Wall.
The National Covid Memorial Wall ist eine auf private Initiative entstandene Gedenkstätte für die Opfer der COVID-19-Pandemie im Vereinigten Königreich. Sie liegt im Zentrum Londons am südlichen Ufer der Themse, dem Palace of Westminster gegenüber, und ist in Form eines Wandgemäldes gestaltet. The National Covid Memorial Wall befindet sich auf der Außenseite einer Mauer, die das Grundstück des St Thomas’ Hospital zur Themse hin begrenzt und erstreckt sich über eine Länge von etwa 500 Metern. Zwischen der Mauer und der Themse liegt ein breiter, vielfach genutzter Fußweg, der sich südlich an den Queen’s Walk anschließt und dem Albert Embankment zugeordnet wird. The National Covid Memorial Wall schließt auch eine ältere Gedenktafel ein, die zur Erinnerung an die Opfer des BSE-Ausbruchs der Jahre 1994 bis 1996 an dieser Wand angebracht ist.
Das Denkmal besteht aus mehr als 240.000 einzelnen auf die Mauer des Krankenhausgrundstücks gemalten Herzen (Stand Juli 2024), von denen jedes für ein Opfer der COVID-19-Pandemie steht. Die Form der Herzen ist nicht standardisiert. Sie wurden in roter oder rosa Farbe von Hand einzeln gemalt und weichen in Form und Größe stark voneinander ab. Zunächst hatten Freiwillige einfache Posca-Stifte verwendet, deren Farbe Witterungseinflüssen nicht dauerhaft standhielt. Nach und nach wurde jedes einzelne Herz mit wetterfester Wandfarbe erneuert. Die Herzen sind mittlerweile vielfach individualisiert, indem auf ihnen jeweils der Name eines COVID-19-Opfers eingetragen ist, manchmal auch in Verbindung mit einer persönlichen Botschaft von Hinterbliebenen. Auf einzelnen Herzen wird darüber hinaus den Mitarbeitern des National Health Service (NHS) gedankt. Es war sehr eindrücklich und erinnert wieder an die furchtbare Zeit zurück.
So langsam waren wir müde, der Schrittzähler zeigte an, dass wir schon 12km gelaufen sind. Ein kurzer Abstecher ins Hotel, ein wenig die Beine hochlagern und wieder einigermassen munter ging es am Abend nochmals hinaus. In der Gegend hat es viele und gute Restaurants und da wir heute Mittag schon das eine oder andere Fleischgericht hatten, gab es etwas Leichteres aus der Asiatischen Küche.
Den ganzen Tag an der frischen Luft macht nicht nur hungrig, sondern auch Müde, und so war Licherlöschen schon um kurz nach 22:30 Uhr.
In der Nacht scheint es ein wenig geregnet zu haben, denn die Frühstücks Terasse war nass, aber der Himmel war blau und die Sonne blinzelte zwischen den wenigen Wolken hindurch.
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Camden Markt und benutzten das erste Mal die Mildway Linie, eine der sechs neuen, umbenannten Linien der London Overground, die 2024 eingeführt wurden. Sie verläuft auf den Strecken der North London Line und West London Line und umgeht das Londoner Zentrum. Man braucht ein wenig länger, dafür sieht man allerhand und die Bahn ist viel leiser. In Camden Town angekommen spazierten wir am Regentskanal Richtung Camden Markt.
Der Camden Market ist ein berühmter, pulsierender Markt in London, der eine bunte Mischung aus Mode, Kunst, Antiquitäten, Büchern und internationalem Streetfood bietet. Er besteht aus mehreren miteinander verbundenen Märkten und ist bekannt für seine alternative und kreative Atmosphäre. Der Markt ist eine große Touristenattraktion und jedes Jahr besuchen über 28 Millionen Leute den Markt.
Der Markt bietet eine riesige Auswahl an Waren, von Vintage-Kleidung und Kunsthandwerk bis hin zu Schmuck und Antiquitäten, eine große Vielfalt an internationalem Streetfood aus über 300 Ständen kann probiert werden.
Die Atmosphäre wird als einzigartig und alternativ beschrieben, mit einem Hauch von Rock- und Punk-Kultur, der an die 1970er Jahre erinnert, und lokale Künstler und Musiker sind oft auf dem Markt anzutreffen. Die Öffnungszeiten der Stände sind täglich von 10 bis 18 Uhr, wobei die meisten Stände am Wochenende am belebtesten sind.
Das schöne Wetter trieb uns vom Markt weg, den wir wollten zum Primrose Hill. Eigentlich wäre man in etwa 25 Minuten dort gewesen, aber auf dem Weg dorthin spazierten wir an der St. Marks Church vorbei, eine alte Stadtkirche mit einem sehr verwilderten Garten. Als wir in den Innenhof schauten, entdeckten wir einen kleine, einfachen Imbistand, der kleine aber sehr feine Brötchen verkaufte. Alles auf Bestellung frisch gemacht. Gegessen haben wir die Brötchen im Innenhof der Kirche, tolle Atmosphäre!
Weiter ging es und bald standen wir zuoberst auf dem Primrose Hill, genau auf 67.5 Metern über Meer und hatten einen wunderschönen Ausblick auf Londen. Fast schon kitschig, aber wunderschön. Wir blieben etwa 45 Minuten und genossen bei Sonnenschein die schöne Aussicht.
Es war früher Nachmittag, wir waren schon Stunden unterwegs, aber wir hatten noch einen Punkt auf der Agenda. Wir wollten zum vielleicht berühmtesten Fussgänger Streifen der Welt laufen, der bei der Abbey Road liegt. Die Beatles arbeiteten 1969 an ihrem 11. Und letzten Album welches eigentliche Everest heissen sollte. Für die Aufnahme des Plattencovers hätten die Beatles in den Himelaya fliegen müssen, aber die Fab4 waren da schon zerstritten und Paul Mc Cartney hatte die Idee das Album Abbey Road zu nennen und das Plattencover in der Nähe der Abbey Road Studios auf dem Fussgänger Streifen zu machen. So entstand eines der Bekanntesten Plattencover in der Musikgeschichte. Wir waren natürlich nicht alleine da, es warteten etwa 50 Leute, vornehmlich ältere Herren, die es sich nicht nehmen liessen den Fussgänger Streifen zu überqueren. Tolle Geschichte und als Beatles Fan wurde einem warm ums Herz. Der Fussgänger Streifen wird jählich von mehreren Hunderttausend Leuten besucht.
Wir nahmen die U-Bahn bei St. Johns Wood und fuhren zur Oxford Street, wo wir uns unter die Leute mischten. Da waren soviele Leute unterwegs, dass es fast keinen Spass mehr machte. Man kann sich das gar nicht vorstellen welche Massen an einem normalen Arbeitstag sich auf den Strassen tummeln.
Die Füsse schmerzten, aber nach fast 15km auch kein wunder. Wir fuhren ins Hotel, ruhten uns ein wenig aus und gingen nochmals raus, denn der Magen knurrte. Eigemwäre Room Service die bessere Wahl gewesen, denn viel laufen mochte niemand mehr von uns.
Nach dem Essen kurz unter die Dusche und nur noch auf dem Bett liegen bis einem die Augen zufielen. Morgen der letzte ganzen Tag in London, die Zeit vergeht wie im Fluge. Wir haben fast kein Program, ausser noch ein wenig shoppen.
Heute war Shopping Day, und das passte zum Wetter. Hatten wir von Sonntag bis gestern ausgezeichnetes spät Herbst Wetter mit viel Sonne und 15 Grad, so fing es heute, kurz nachdem wir in der City ankamen an zu regnen.
Es war nicht schlimm, wir waren ja meistens drinn. Zuerst fuhren wir zum vielleicht schönsten Kaufhaus der Welt, zu Harrods. Das Kaufhaus wurde schon 1834 gegründet und steht seit 1849 am heutigen Platz. Auch wenn es fast zur Qual wird Harrods zu besuchen, aber man muss es einmal gemacht haben. Es ist so riesig, dass man nie das findet, wonach man sucht, am ehesten noch die Lebensmittel Abteilung. Die Verkaufsfläche beträgt über 100‘000m2, das heisst die grösse von 15 Fussballfeldern. Auch die Anzahl von 5000 Mitarbeitenden ist wahnsinnig. Sobald es dunkel wird, brennen die 12000 Lampen an der Aussenfasade, und der Elektriker muss jeden Tag 300 Lampenbirnen wechseln.
Wir besuchten nur die Lebensmittel Abteilung, weil die einfach unschlagbar schön ist. Der Globus in Zürich hat auch eine wunderbare Lebensmittel Abteilung, aber die bei Harrods ist noch um 3 Klassen schöner. Wir kauften das eine und andere ein und machten Mittagspause bei Suppe und Brötchen in einem Cafe. Das Wetter wurde nicht besser und auch die Aussichten auf eine Regenpause liessen nach. Wir entschieden uns Richtung Hotel zurückzukehren und da bei der riesigen Shopping Mall „Westfield“ unser eigentliches Vorhaben weiterzuführen. Auch hier gigantische Zahlen, Verkaufsfläche 240‘000m2 und über 25 Millionen Besucher im Jahr. Im Vergleich zu unserem grössten Shopping Center, dem Glatt Center, welches ja auch riesig ist, aber trotzdem 6 mal kleiner ist als Westfield.
Aber auch hier, big ist nicht immer beautiful, viel zu viele Leute und laut, und man fragt sich, wieso soviele Leute in der Mall rumlümmeln, ist doch unter Woche, keine Ferien, arbeitet denn da niemand?
Das letzte Abendessen hatten wir in einem Pub, genau so wie in der Schweiz gibt es hier wunderbaren Pub Food, und günstig dazu. Nach dem Abendessen haben wir mal alles gepackt und verteilt, die Boardkarten haben wir auch bekommen und wir genossen die letzte Nacht im superschönen Hotelzimmer.
Unser Flug geht morgen um 13:30, so können wir es uns gemütlich nehmen.
Heute morgen war es sonnig und sehr mild. Wir nutzen die letzten paar Stunden, bis es zum Flughafen ging, mit einem schönen Spaziergang am Olympia Park. Nur 5 Minuten vom Hotel entfernt liegt der Olympia Park, mit dem Olympia Stadion wo 2012 die Olympischen Spiele von London stattfanden. Auch die futuristische Schwimmhalle, das Velodrom etc. waren noch da. Die Meisten Sportstätten wurden ein wenig zurückgebaut, das heisst die Kapazität der Zuschauertribünen wurden für den alltäglichen Gebrauch angepasst. So viel wie ich in Erfahrung gebracht habe wurde nur die Basketball Halle total zurückgebaut.
Aus dem Olympische Dorf, respektive den Unterkünften wurden fast 3000 Wohnungen. Es entstand ein wunderschönes Quartier mit Parks, schöner Bepflanzung, Restaurants, Quartierläden etc. So lässt es sich in London ruhig leben. Wer den Trubel will, in 25 Minuten ist er in der City.
Um 11 Uhr nahmen wir ein Uber, welcher uns in 20 Minuten zum City Airport London brachte. Das Einchecken und die Passkontrolle gingen sehr schnell und so hatten wir genug Zeit noch etwas Kleines zu Essen und uns im Duty Free umzusehen.
Fast pünktlich ging unser Flug um 13:30 los und keine 90 Minuten später landeten wir in Zürich. Für einmal war die Passkontrolle in 2 Minuten gemacht, das Gepäck rollte auch schon an und der Zoll wurde wie vor 3 Wochen elegant ausgetrickst. Eigentlich war es zu spät für den 16:38 Zug, aber wir versuchten unser Glück und oh Wunder auch das schafften wir. 50 Minuten später waren wir in Zug, sofort in den Bus und Home sweet Home.
Auch für den Wocheneinkauf reichte es, die Wäschetrommel lief auch noch und um 20 Uhr war alles so, als wären wir nie weggewesen.